Die Geschichte der Grundschule in Alt-Karow

Altes Bild der Grundschule
Die Ursprünge unserer Schule liegen schon sehr weit zurück.

Bereits 1520 gab es erste Anfänge durch Küster und Lehrer. "Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts gingen die größeren Kinder in das benachbarte Dorf Buch zum Unterricht, da in Karow die Schule unregelmäßig abgehalten wurde und die Lehrbefähigung der "Schulmeister" gering gewesen sein soll." (aus: R. Dörrier, Pankow - Chronik eines Berliner Stadtbezirks, Berlin 1971)

1881 ließ die Kirchengemeinde ein Schulgebäude neben der Kirche errichten, das 1907 durch ein zweites Stockwerk erweitert wurde. Ab 1920, Karow gehört inzwischen zu Groß-Berlin, gab es eine vierklassige Schule für acht Klassenstufen.

Die Schule am jetzigen Standort Bahnhofstraße wurde 1934 - 1938 gebaut. Im Zweiten Weltkrieg musste das Gebäude als Lazarett dienen. Als eine der ersten Berliner Schulen wurde hier am 1. Juni 1945 der Lehrbetrieb mit ca. 1000 Schülern wieder aufgenommen.

Ende 1950 bildete man eine 10-klassige allgemeinbildende polytechnische Oberschule, die 1973 den Namen "Ottomar Geschke" erhielt.
Im Rahmen der Umstrukturierung des Berliner Schulsystems nach der Wende wird im Jahr 1991 die ehemalige 14. Oberschule zur 8. Grundschule Weißensee, die 1995 in Grundschule "Alt-Karow" umbenannt wurde.

Der Schulstandort Alt-Karow hat also eine lange Tradition.